Stadtwerke gründen Energieeffizienz-Netzwerk Ostseeküste 2.0

Nach erfolgreichem Abschluss des ersten Netzwerks im März 2019 gründet die Stadtwerke Rostock AG nun das Energieeffizienz-Netzwerk Ostseeküste 2.0.
Die Auftaktveranstalt
ung dazu fand am 14. Oktober 2019 im Beisein des Rostockers Senators für Umwelt und Bau, Holger Matthäus, auf dem Gelände von Liebherr, einem neuen Netzwerk-Mitglied, statt.
Wie beim Vorgänger schließen sich regionale Unternehmen aus Industrie, Handwerk, Handel und Gewerbe zusammen, um im A
ustausch die jeweilige Energie-Effizienz zu steigern, Einsparmaßnahmen zu qualifizieren und Einsparziele zu definieren.
Im ersten Netzwerk dieser Art in Rostock wurde ein kumuliertes Einsparergebnis von 1,7 Millionen Kilowattstunden erreicht. Das entspricht einer CO2-Reduktion von 682 Tonnen.
Deutlicher ausgedrückt: Allein sieben hiesige Unternehmen haben die Menge an CO2-Ausstoß red
uziert, die ein Mittelklasse-Benziner bei rund 83 Weltumrundungen ausstoßen würde.

„Dieses gute Ergebnis zeigt, dass auch die kleinen Räder im großen Gefüge ihren Teil leisten. Wir als regionale Akteure partizipieren somit sehr wohl an dem globalen Projekt Klima- und Umweltschutz“, sagt Ute Römer, Vorstand der Stadtwerke Rostock. Außerdem hätten die positiven Rückmeldungen des branchenübergreifenden Austauschs den EnergieDienstleister dazu veranlasst, erneut ein Energienetzwerk mit insgesamt zehn gemeinsamen Treffen zu initiieren.
Sieben Unternehmen (inklusive der Stadtwerke als energieberatendes Unternehmen) aus dem ersten Netzwerk beteiligen sich auch bei der Fortführung: IKEA Rostock, Rostocker Fracht- und Fischereihafen GmbH, Stadtentsorgung Rostock GmbH, Cortronik GmbH, Ostsee-Zeitung und Nordwasser. Drei weitere Unternehmen schließen sich neu an: die Rostocker Straßenbahn AG, Liebherr MCCtec Rostock und TRW Airbag Systems GmbH.
Das „Energieeffizienz-Netzwerk Ostseeküste 2.0“ ist übrigens das 240. bundesweite Netzwerk seiner Art. Vor mehr als fünf Jahren haben Energieversorger die Aufgabe durch den Bund erhalten, sich mit starken regionalen Partnern zu solchen Netzwerken zusammenzuschließen.