Elefanten im Zoo Rostock? – Zoolights ab 19. Dezember zu erleben.

Elefanten, Giraffen, Bären und Koalas – all diese Tiere sind seit dem 19. Dezember im Zoo Rostock zu erleben. Vorerst allerdings nur aus chinesischer Ballonseide. Mehr als 250 teils lebensechte „leuchtende Artgenossen“ und 60 weitere Lichtinstallationen werden bis zum 28. März 2020 den Zoo in eine magische Lichterwelt verwandeln und zur abendlichen Entdeckertour einladen.
„Die Zoolightspremiere ist der krönende Abschluss unseres 120. Geburtstagsjahres“, sagte Zoodirektor Udo Nagel. „Es ist wohl der größte ‚Tiertransport‘ innerhalb von 14 Tagen, den wir bislang organisiert haben. Wir freuen uns auf die größte Lichtinstallation in der Geschichte unseres Zoos, die unser historisches Areal in eine ganz andere Farben- und Gefühlswelt eintauchen wird.“
Inzwischen sin
d alle Zoolights aus Osnabrück und Heidelberg angekommen und mehr als drei Kilometer Kabel verlegt.  „Täglich wurden  15 bis 20 Tiere, die eine spezielle Befestigung benötigen, aufgebaut“, berichtete Marketingleiter René Gottschalk. „Natürlich haben wir gemeinsam mit der Tierpflege dafür gesorgt, dass die Leuchtexponate und tierischen Geräuschkulissen nicht mit unseren eigenen Zoobewohnern in Kontakt kommen.“

Die Eisbären im Polarium wird es wahrscheinlich kaum interessieren, wenn die Eichenallee mit den Elefanten, Giraffen, Zebras und Okapis zur „Wintersavanne“ mutiert und afrikanische Klänge den Besucher in eine andere Traumwelt versetzen. Das Polarium ist mit weiteren Tierhäusern im historischen Zooteil während der Abendveranstaltungen geöffnet. Viele Tiere werden sich aber schon in der Ruhephase befinden und nicht so aktiv sein wie am Tag. Die Lodge wird während der Zoolights zum zentralen Treffpunkt der Nachtschwärmer. Dort erwarten die Besucher große Feuerschalen, wärmende Getränke und Leckeres vom Grill.

Die Zoolights finden das erste Mal im Zoo Rostock statt, laufen aber bundesweit in mehreren Tiergärten schon sehr erfolgreich in der Winterzeit. Eine Bitte äußerte der Zoodirektor vor dem Start: „Die Zoolights sind sehr empfindlich. Die Tiere sind aus einem feinen Drahtgestell und mit Ballonseide überspannt. Bitte nicht anfassen und draufsteigen. Dann haben wir alle lange Freude daran.“

Fotos: Zoo Rostock/Joachim Kloock