E-Scooter ab sofort in Rostocker Innenstadt

Kalifornisches Unternehmen BIRD bietet Leih-Roller an

Ganz gleich ob geliebt oder gehasst. In vielen Großstädten gehören Sie längst zum Stadtbild dazu. Nun starten die E-Scooter auch in Rostock durch. Vorerst sind sie jedoch auf 120 Stück und die Innenstadt begrenzt.

Basierend auf einer Vereinbarung der kommunalen Spitzenverbände mit den E-Scooter-Anbietern hat die Stadtverwaltung eine entsprechende Vereinbarung vorbereitet. Diese wurde nun erstmals mit einem Rostocker Franchisenehmer für den Betrieb der E-Scooter des Anbieters BIRD abgeschlossen.

Die abgeschlossene freiwillige Vereinbarung beinhaltet beispielsweise, dass maximal fünf Roller pro Standort bzw. Kreuzung etc. aufzustellen sind, als auch Qualitätsstandards für den Betrieb des Verleihsystems. Ebenso wurden sogenannte Parkverbotszonen definiert, wie auch Standards für die Kontrolle, Überwachung, zur Verkehrssicherheit sowie zum Datenaustausch.

Wesentliches Ziel der Vereinbarung ist die Gewährleistung der Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmenden. Sollten die zur Miete zur Verfügung gestellten E-Scooter zum Beispiel Gehwege oder Zugänge derart blockieren, dass die Sicherheit von anderen Verkehrsteilnehmenden beeinträchtigt wird, müssen diese umgehend von den Anbietern entfernt werden. Andernfalls werden diese kostenpflichtig im Auftrag der Stadtverwaltung entfernt. Durch die Vereinbarung haben sich die Anbieter verpflichtet, in den Parkverbotszonen mittels des so genannten Geo-Fencing ein Beenden des kostenpflichtigen Leihvorgangs zu verhindern. Verbotszonen in Rostock umfassen beispielsweise Grünanlagen, große Teile der KTV, das Stadthafenufer oder die Fußgängerzonen.

Rostock verfolgt dabei das Ziel, dass nicht mehr als 300 E-Scooter anbieterübergreifend in der Innenstadt für den Sharing-Betrieb angeboten werden.